DRUM-SET

Das Schlagzeug übt erfahrungsgemäß auf alle Altersgruppen eine faszinierende Wirkung aus. Es ist nicht nur optisch ein Hingucker, sondern fordert vom Spieler auch einige körperliche Kondition. Da es mit allen Gliedmaßen bedient wird, spielt das Thema "Koordination" hier eine wichtige Rolle.

Aufgrund der relativ einfachen Klangerzeugung führt Schlagzeug-spielen bei Einsteigern zu relativ schnellen Erfolgserlebnissen. Bereits mit einigen, einfachen Grooves steht der ersten Band nichts mehr im Wege. 

Stilistisch betrachtet gehört das Drum-Set zu den vielfältigsten Instrumenten und ist sowohl in der Rockmusik und Metal wie auch im Funk und Jazz gleichermaßen vertreten.

AKUSTIK-GITARRE

Akustische Gitarren zählen aufgrund ihrer einfachen Transportfähigkeit, relativ günstigen Einsteigermodelle, stilistischen Einsatzvielfalt und spieltechnischen Möglichkeiten zu den beliebtesten Instrumenten.

Die Gitarre vereint melodische, harmonische und rhythmische Elemente miteinander.

Sie eignet sich sowohl für den Einsatz im Freizeitbereich (z.B. Lagerfeuer, Partys, Familienfeiern, usw.) als auch für professionelle Darbietungen.

Stilistisch betrachtet kann auf einer Gitarre das gesamte Spektrum abgedeckt werden. Ob Klassik, Rock, Jazz, Country, Blues, Funk...die Gitarre ist nicht nur überall vertreten, sondern größtenteils sogar stilprägend.

E-GITARRE

Die elektrische Gitarre besitzt im Vergleich zur Akustik-Gitarre keinen Klangkörper zur Verstärkung der Saitenschwingungen.

Abgesehen von der relativ leichten Spielbarkeit, kann die E-Gitarre vor allem hinsichtlich ihrer enormen Soundvielfalt, die durch Gitarrenverstärker und Effektgeräte erzeugt wird, punkten.

E-Gitarren sind in Jazz-, Rock- oder Metal-Bands nicht mehr wegzudenken und besitzen sowohl rhythmische als auch solistische Funktionen.

KLAVIER

Das Klavier eignet sich hervorragend als Erstinstrument. Bereits 5-Jährige können aufgrund ihrer motorischen Fähigkeiten und der relativ einfachen Klangerzeugung ein Tasteninstrument erlernen.

Klavierspielen vereint zahlreiche Ausbildungsziele wie z.B.:

  • Unabhängigkeit beider Hände

  • Lockerung und Sensibilisierung der Fingermotorik (Dynamik, Tempo)

  • Erlernen zweier Notensysteme (Violin- und Bass-Schlüssel)

  • Erfassen musiktheoretischer Zusammenhänge

Wie immer existieren natürlich hinsichtlich der Wahl zwischen einem akustischen Klavier, einem Digitalpiano oder einem Stagepiano Vor- und Nachteile. Neben den Unterschieden in der Anschlagsdynamik und dem Sound, spielen auch das Budget, die Transportfähigkeit und die Wartung eine wesentliche Rolle.

KEYBOARD

Für das Keyboard gelten grundsätzlich fast die gleichen Vorteile und Ausbildungsziele wie für das Klavier.

Die Unterschiede zum Klavier liegen größtenteils bei den relativ günstigen Anschaffungskosten für Einsteiger-Instrumente (ab ca. 100,00 €), bei der großen Auswahl an Sounds und Styles (Begleitrhythmen) und vor allem beim unterschiedlichen Tastengefühl, was für das jeweilige Repertoire und für den Einsatzbereich ausschlaggebend ist.

Speziell bei sehr jungen Schülern sind die Finger für die bei Pianos integrierte Hammer-Mechanik oft noch nicht kräftig genug. Hier stellt das Keyboard eine gute Einstiegsalternative dar.

Je nachdem für welche Zwecke man das Keyboard verwenden möchte, kann das Erlernen des Bass-Schlüssels durch die Verwendung von Akkordsymbolen ersetzt und Spielen zu Styles trainiert werden.

Aber auch im Bandkontext spielt das Keyboard vor allem mit seinen unzähligen Sound-Möglichkeiten und -Variationen eine wichtige Rolle. An dieser Stelle kommen zu den motorischen und musiktheoretischen Aspekten noch Fertigkeiten wie z.B. Sound-Programmierung hinzu.

SAXOPHON

Um das Jahr 1840 entwickelte Adolphe Sax das Saxophon. Auch wenn der Korpus aus Metall - oder besser gesagt - aus einer Messing-Legierung besteht, gehört es zur Familie der Holzblasinstrumente, da der Ton durch ein schwingendes Rohrblatt aus Holz entsteht. 

Es findet seine Funktion sowohl als Solo-Instrument (z.B. im Jazz) als auch als Bestandteil von Bläsersätzen (z.B. in Big Bands, Blasorchestern oder Musikvereinen).

Die meist verbreitesten Saxophon-Modelle sind:

  • Sopran

  • Alt

  • Tenor

  • Bariton

Als Einstieg für unsere jungen Saxophonisten empfehlen wir das Saxonett. Es kombiniert die Blastechnik (Mundstück) des Saxophons mit der einfachen Griffweise der Blockflöte.

E-BASS

Der E-Bass fristet leider immer noch ein Schattendasein. Das liegt u.a. daran, dass seine vorwiegend, musikalische Funktion nicht im Solo- bzw. Akkordspiel liegt. Er gehört - wie das Drum-Set - zu den fundamentbildenden Instrumenten der Rhythmusgruppe.

Diese Aufgabe ist jedoch nicht weniger anspruchsvoll bzw. erfüllend als von Sängern oder Instrumentalisten.

Auch E-Bässe gibt es in vielen, unterschiedlichen Ausführungen wie z.B.:

  • 4-, 5- oder 6-saitige Bässe

  • Fretless-Bässe (ohne Bundstäbe)

  • aktiv oder passiv

  • Akustik-Bässe

  • Shortscale-Bässe

  • Ukulele-Bässe

Gespielt wird der E-Bass entweder mit den Fingern oder wie die E-Gitarre mit einem Plektrum. Neben den herkömmlichen Grundtechniken wie Wechselschlag oder Auf-/Abschlag, sind auch spezielle Spieltechniken wie z.B. Slap, Pop, Slide, Deadnote, Hammer-on, Pull-off, Double-Thumb oder Tapping sehr beliebt und sorgen für Abwechslung. 

Für Kinder und kleine Hände bieten sich als Alternative z.B. die Shortscale-Bässe bzw. Ukulele-Bässe an, welche über ein kürzeres Griffbrett und schmalere Bünde verfügen. Sie sind in der Regel hinsichtlich Gewicht aber auch Spielkomfort einfacher zu spielen (siehe auch "Ukulele").

Auch der E-Bass ist in sämtlichen Musikrichtungen vertreten.

KONTRABASS

Der Kontrabass zählt zu den traditionellen Instrumentengruppen und kann praktisch als Vorläufer des heutigen E-Basses betrachtet werden.

Er stellt das größte und hinsichtlich des Tonumfangs auch das tiefste Streichinstrument dar. Stilistisch ist der Kontrabass (engl: double-bass) vom Sinfonieorchester bis zur Jazz-Combo oder einer Rockabilly-Band einsetzbar und kann in Bezug auf Klang und Optik dem transportfreundlicheren E-Bass Konkurrenz machen.

Abgesehen davon, dass im Vergleich zum E-Bass die Saiten proportional länger und dicker sind und somit auch die Tonabstände größer sind und mehr Kraftaufwand erforderlich ist, stellen die fehlenden Bünde den Hauptunterschied dar.

Als klangliches Plus kann auf jeden Fall die sog. "Arcor-Spielweise" betrachtet werden, bei der die Saiten mit einem Bogen gestrichen werden. Im Gegensatz dazu wird das Zupfen der Saiten mit den Fingern als "Pizzicato-Technik" bezeichnet. 

Wer schon früh mit dem Kontrabass-Spielen beginnen möchte, hat die Wahl zwischen unterschiedlichen Größen. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch die Option von Leihinstrumenten.

UKULELE

Die Ukulele ist ein aus Hawaii stammendes, gitarrenähnliches und meist 4-saitiges Zupfinstrument.

Auch wenn die Sopran-Ukulele mit einer Gesamtlänge von ca. 55 cm und einer Saitenlänge von 35 cm eher den Eindruck eines Kinderinstruments macht, ist sie durchaus als "ernst-zu-nehmendes" Instrument zu betrachten.

Natürlich eignet sie sich aufgrund ihrer geringen Größe hervorragend als Einsteiger-Instrument für kleine Finger. Hinzu kommt, dass der Anschaffungspreis einer Ukulele relativ günstig ist und bereits ab ca. 35,00 € ein brauchbares Instrument zur Verfügung steht.

Grundsätzlich gibt es 6 verschiedene Ukulele-Typen:

  • Sopranino

  • Sopran

  • Konzert

  • Tenor

  • Bariton

  • Bass

Diese unterscheiden sich hauptsächlich aufgrund ihrer Größe voneinander. Die Standard-Stimmung ist G-C-E-A. Lediglich die Bariton-Ukulele tanzt hier aus der Reihe und wird in D-G-H-E (wie die 4 höchsten Saiten einer Gitarre) gestimmt. 

Auch der Ukulelen-Bass stellt eine Ausnahme dar. Seine Stimmung entspricht der eines E-Basses (E-A-D-G). Hinsichtlich seiner Größe und den standardmäßig verwendeten Vollgummi-Saiten eignet er sich sehr gut für Kinder, die sich für das E-Bass-Spiel interessieren, da die Bünde relativ klein sind und die weichen Saiten sich angenehm spielen lassen.

Auf Anfrage

 

CAJON

Cajón heisst übersetzt "Kiste". Das ursprünglich aus Peru stammende Instrument eignet sich hervorragend als Alternative bzw. für kleine Kinder als Vorstufe zum Drum-Set.

Ob am Lagerfeuer, auf der Geburtstagsfeier oder beim Einsatz auf einer Jam-Session...die Cajón ist kompakt, einfach zu transportieren, preisgünstig und leistet bereits mit einfachen Begleitrhythmen gute Dienste. 

Das stilistische Einsatzgebiet reicht von Pop und Rock über Rumba/Tango Flamenca, Bossa Nova, u.v.a.

DJEMBE

Die ca. 60 cm hohe, kelchförmige Handtrommel hat ihren Ursprung in Westafrika. Der Korpus besteht aus einem ausgehöhlten Baumstamm, der mit einem Ziegenfell mit Hilfe von geflochtenen Schnüren bespannt ist. 

Aufgrund der trichterähnlichen Form besitzt sie sowohl im Bass- als auch im Höhenbereich einen durchsetzungsstarken Klang. Die Djembé ist als Solo- und Begleit-/Gruppeninstrument einsetzbar.

 

 

 

 

 

 

 

CONGAS

Die Conga gehört wie die Djémbe zu den einfellig bestückten ca. 75 cm hohen Handtrommeln (Schlagfell ohne Resonanzfell) und ist aus Holz oder Fiberglas gefertigt. Das Fell wird mit Hilfe eines Spannreifens mit Spannmechaniken gestimmt.

Sie hat ihren Ursprung in Afrika, wurde jedoch in Kuba weiterentwickelt. Ihr Einsatzgebiet erstreckt sich größtenteils in der Tanz- und Unterhaltungsmusik.

Je nach Felldurchmesser unterscheidet man verschiedene Conga-Größen:

  • Quinto

  • Conga

  • Tumba(-dora)

Die Spieltechniken (Bass, Tone, Slap, Tip) von Cajón, Djembé und Conga ähneln sich in der Ausführung.

GESANG

Die menschliche Stimme stellt das älteste und ursprünglichste "Instrument" dar. Der/die Sänger(in) in einer Band besitzt eine sehr verantwortungsvolle Funktion, da er/sie zum einen den Songtext vermitteln muss und zum anderen das "Aushängeschild" für die gesamte Band darstellt und diese vor dem Publikum "verkauft".

Wichtig ist auch hier - wie beim Erlernen eines Instruments - das sichere Beherrschen der grundlegenden Gesangstechnik, damit sich das stimmliche Potential auf der Bühne voll entfalten lässt und vor allem seine Stimme dabei auch schont.

Eine falsche Gesangstechnik kann u.U. auch zu Stimmbandentzündungen und monatelangen Gesangspausen bis hin zu operativen Eingriffen führen.

Folgende Themen werden u.a. im Gesangsunterricht behandelt:

  • Atmung

  • Stimmstütze

  • Artikulation

  • Stimmumfang

  • Warm-Ups (Einsingen)

  • Mikrofontechnik

  • Spezielle Techniken (Belting, Twang, Growling, u.v.m.)

Wer sich mit seiner Stimme intensiv auseinandersetzt lernt auch viel über seine eigene Persönlichkeit kennen.

RECORDING

Unsere Recording-Workshops (siehe auch "Holiday Circle") richten sich an Einsteiger im Recording-Bereich. Der "Tec-Circle" gliedert sich in die beiden Kurse "Rec-Circle" und "Live-Circle". 

Sie beinhalten u.a. folgende Themen:

  • Wie funktioniert Recording-Software (DAW)?

  • Wie nehme ich verschiedene Instrumente auf?

  • Welche Effekte/Plug-ins gibt es und wie wende ich diese an?

  • Wie funktioniert das Abmischen/Mastering?

  • Was muss ich beim Live-Mischen einer Band beachten?

MALLETS

Die Stabspiele (engl. "Mallets" oder "Keyboard Percussion" genannt) sind mehrtönig gestimmte Idiophone, welche zur Familie der Holz-Schlagstabspiele zählen.

Der Vorläufer des in Guatemala entwickelten Musikinstruments ist das Balafon, das in Afrika beheimatet ist.

Während das Marimbaphon und Xylophon den ganz individuellen Sound ihren Holzklangstäben (in der Regel aus Palisander-Holz gefertig) verdanken, werden das Vibraphon und Glockenspiel mit Metallklangstäben hergestellt.

Gespielt werden alle Stabspiele mit 2-4 Schlägeln, welche unterschiedliche Härtegrade aufweisen. Da die Anordnung der Klangplatten einer Klaviatur entspricht, stellen diese Instrumente eine Kombination aus Schlag- und Tasteninstrumenten dar. Aufgrund der einfachen Klangerzeugung sind Stabspiele für jedes Alter geeignet.

E-DRUMS

Ein Schlagzeug muss nicht immer laut sein. Für das fast lautlose Üben und Spielen bietet sich heutzutage als Alternative ein elektronisches Drum-Set an. Abgesehen davon, dass es relativ platzsparend ist, bietet es noch viele, weitere Vorteile gegenüber der akustischen Variante. 

Es kann sowohl zuhause im Wohnzimmer per Kopfhörer als auch für die Bühne über eine PA betrieben werden. Desweiteren bietet es eine abwechslungsreiche Sound-Vielfalt und ist für Aufnahmen sehr pflegeleicht zu handhaben.

LAUNCHPAD

Vereinfacht ausdgedrückt stellt das Launchpad eine komfortable "Fernbedienung" für die Musiksoftware "Ableton Live" dar. 

Das Launchpad verfügt über 8x8 Pads, mit denen Clips, Loops, Samples, Spuren für Drums und Bass, Melodien, Lichtshows, uv.m. gesteuert werden können. 

Der Controller ist robust, leicht, kompakt und speziell für die Produktion von elektronischer Musik konzipiert.

Ab 2021 bieten wir zu diesem Thema Schnupperkurse für Einsteiger an (siehe Termine).

 

ORGEL

Die (Heim-)Orgel gehört zur Familie der Tasteninstrumente. Obwohl die Heimorgel als solche auf dem Markt vom Keyboard verdrängt wurde und ihr heutiges Dasein meistens in dunklen Kellerräumen fristen muss, findet sie ab und zu doch noch einen Liebhaber und wenn sie nur als Vorbereitung/Ersatz für die Kirchenorgel dienen soll.

Charakteristisch in Bezug auf den Einsatz in der Kirchenmusik, ist vor allem die Kombination von Manual- und Pedal-Spiel.

Als Vorläufer der heutigen Keyboards basiert ihr Fuktionsumfang ebenfalls auf der Auswahl verschiedener Sounds und Styles.

Öffnungszeiten:

Termine nach Vereinbarung!

Während des Schulbetriebs:

ca. 14:00-20:00 Uhr

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Kontakt:

Alleestraße 36

66802 Überherrn

Tel.:   06836-920 950 3

Mobil: 0176-96 33 49 46

E-Mail:

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